{"id":745,"date":"2020-08-03T14:17:31","date_gmt":"2020-08-03T14:17:31","guid":{"rendered":"https:\/\/learning-journey.info\/?p=745"},"modified":"2020-08-05T16:17:53","modified_gmt":"2020-08-05T16:17:53","slug":"tag-15-hoch-oben-ueber-bingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/learning-journey.info\/index.php\/2020\/08\/03\/tag-15-hoch-oben-ueber-bingen\/","title":{"rendered":"Tag 15: Hoch oben \u00fcber Bingen"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Burgleben sah von 07.00 bis 10.00 Uhr das morgentliche Dinner vor. Bevor die Familien und Jugendgruppen anstr\u00f6men sollten, wollte ich noch ganz in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken und den morgen genie\u00dfen. Um Punkt sieben Uhr stand ich daher als Allererste in der Burgkantine. Ich schnappte mir ein Tablett und best\u00fcckte es mit allem, was dort angeboten wurde und das war nicht gerade wenig. Es war ein Festmahl. Da das Wetter super war, hatte ich vor, mich drau\u00dfen auf die Terasse zu setzen und den Blick auf den Rhein auszukosten. Das bedeutete jedoch einige Treppen, Kurven und kleine Hindernisse mit dem \u00fcberf\u00fcllten Tablett zu \u00fcberwinden. Na das kann ja was werden bei meiner Geschicklichkeit. Noch ein letztes Podest und ich hatte es geschafft. Bis auf einen Schluck Orangensaft hatte alles auf dem Tablett heile \u00fcberstanden. ? Ich war erleichtert und fing an zu dinieren. Die Sonne schien mir direkt ins Gesicht und ich genoss jeden einzelnen Sonnenstrahl auf meiner Haut. Was f\u00fcr ein super Start in den Tag.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Heute geht es von Bacharach nach Bingen, direkt am Rhein entlang. Die vergangenen Tage hatte man den Rhein nur von den H\u00e4ngen aus bewundern k\u00f6nnen. Nun sollte ich dem Rhein ganz nah sein und es gab keine H\u00f6henunterschiede mehr. Ich freute mich, einfach mal ganz entspannt wandern zu k\u00f6nnen und nicht auf den oftmals schmalen Weg achten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich begab mich auf den Wander-\/Radweg, welcher einen wundervollen Ausblick auf die Berge bot. Obwohl der Panoramablick von den H\u00e4ngen aus grandios war, tat auch mal dieser Perpektivenwechsel gut. So genoss ich die Aussicht auf die Berge. Nebendessen hatte ich nun auch endlich die M\u00f6glichkeit an den kleinen Sandstr\u00e4nden vom Rhein eine gem\u00fctliche Pause bei wiedermal bestem Wetter genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Es war wie im Urlaub, nur noch besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Allm\u00e4hlich kam ich in Bingen an. Endlich einmal kurz in den Schatten. Die Sonne hatte wieder alles gegeben. Nach einer kurzen Erholungspause war es mal wieder n\u00f6tig die Vorr\u00e4te aufzustocken. Und so ging ich in den nahegelegenen Supermarkt. Die Temperatur war so angenehm im Laden. Am liebsten h\u00e4tte ich mich f\u00fcr eine kleine Abk\u00fchlung in die K\u00fchltruhe gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend gab es eine ausgibige Pause im RheinPark, mir frischem Obst und einer leckeren k\u00fchlen Milch, die in wenigen Sekunden leer war. Das kam genau richtig um den letzten Weg des Tages bestreiten zu k\u00f6nnen. Heute ging es auf den Rochusberg, zum Kloster des Oblatener Oedens. Ich war schon sehr gespannt und fragte mich, wie es wohl werden w\u00fcrde. In dem Kloster lebten drei Pater, wobei zwei derweil nicht vor Ort waren und somit nur Pater Kames in dem Haus lebte. Am Vortag hatten ich eine WhatsApp vom Pater bekommen, in der er schrieb, dass er kurzfristig leider verhindert sei, aber Pater B\u00fcning aus der N\u00e4he von Fulda angereist ist und mich empfangen wird. Zuerst rutschte mir das Herz in die Hose, als ich die ersten S\u00e4tze der Nachricht la\u00df, aber danach war ich \u00fcbergl\u00fccklich.<br>Nur noch ein paar Schritte und ich kam am Kloster an. Doch bevor ich klingelte, machte ich noch schnell ein paar Bilder mit meinem Handy, denn die Aussicht vom Rochusberg hinab auf Bingen war einfach einmalig. Wie aus einem Bilderbuch.<br>Jetzt war ich bereit und freute mich auf die Begegnung mit Pater B\u00fcning. Die T\u00fcr ging auf. Freudestrahlend stand mir Pater B\u00fcning gegen\u00fcber und begr\u00fc\u00dfte mich sehr herzlich.<br>Ich trat ein und legte zun\u00e4chst meine Sachen ab. Da die letzte Wegstrecke doch etwas anstrengen war, setzten wir uns zun\u00e4chst ins Wohnzimmer an den Esstisch und lernten uns n\u00e4her kennen. Ich f\u00fchlte mich auf Anhieb direkt wohl und genoss zugleich das k\u00fchle Glas Wasser, was der Pater mir eingeschenkt hatte. Meine brennende Kehle beruhigte sich umgehend und Entspannung machte sich breit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Austausch nahm Pater B\u00fcning mich mit und zeigte mir mein Zimmer, welches sich im obersten Stock befand. Auf dem Weg dorthin zeigte er mir diverse R\u00e4umlichkeiten, die ich ebenfalls mit benutzen durfte. Ich kam aus dem staunen nicht mehr heraus und war komplett fasziniert von dem Haus und seiner Historie . Nachdem ich meine Sachen auf meinem Zimmer deponiert hatte, kam ich direkt wieder mit, da ich mir unbedingt die Bibliothek auf der ersten Etage anschauen wollte. Pater B\u00fcning lie\u00df mich in meiner Fazinstion von dem Sammelsorium alleine, da es nun Zeit war f\u00fcr das Gebet. Ich schnappte mir direkt ein paar B\u00fccher und verga\u00df komplett die Zeit.<br>Fast eine Dreiviertelstunde hatte ich mit den B\u00fcchern verbracht. Jetzt hie\u00df es schnell unter die Dusche springen, denn in ein paar Minuten wollten der Pater und ich uns auf der Terrasse treffen und den Abend bei leckerem Wein, Snacks und tollen Gespr\u00e4chen ausklingen lassen.<br>Es war ein fabelhafter Abend mit vielen tollen und spannenden Themen. Zwischenzeitlich kamen uns auch noch zwei Eichh\u00f6rnchen besuchen, die nur ein paar Meter entfernt von uns waren. Als sie sich einen kleinen Snack organisiert hatten, waren sie leider auch schon wieder Weg.<br>Bald wurde es schon dunkel und die M\u00fcdigkeit setzte bald ein. Daher beschlossen wir uns langsam in unsere Gem\u00e4cher zu verabschieden. Doch bevor ich mich zur Ruhe legte, musste ich noch einen Blick aus dem Fenster werfen. Unglaublich! Ein Traum der Wahr geworden war. Ein wundersch\u00f6ner Blick erstreckte sich \u00fcber Bingen und die Weinberge. Mein Herz sprang vor Freude und Gl\u00fcck. Diesen Moment werde ich nie vergessen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-container-2 wp-block-gallery-1 wp-block-gallery columns-3 is-cropped\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006-1024x769.jpg\" alt=\"\" data-id=\"746\" data-link=\"https:\/\/learning-journey.info\/?attachment_id=746\" class=\"wp-image-746\" srcset=\"https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006-300x225.jpg 300w, https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006-768x576.jpg 768w, https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/learning-journey.info\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/IMG-20200729-WA0006.jpg 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